Flo

Florian Hausen

Hunde gehören zu meinem Leben, solange ich denken kann. Als Kind durfte ich gelegentlich meine Vater auf den Hundeplatz begleiten. Seine hundesportlichen Aktivitäten hielten sich nach dem Bau meines Elternhauses und der Geburt von uns Kindern in Grenzen, jedoch riss die Verbindung zum Hundesport nie ab. Als ich acht Jahre alt war, starb unser damaliger Langstockhaarschäferhund „Faruk vom Rhein-Mosel-Ring“ im Alter von 13 Jahren. Nach seinem Tod entschied sich mein Vater dazu, einem langgehegtem Wunsch nachzugehen-der nächste Hund sollte ein Rottweiler sein, der er schon lange ein Faible für diese Rasse hatte. So zog 1991 der Rüde „Quando vom Düsselwappen“ bei uns ein. Mit Ihm und durch Ihn sollte die Infektion mit dem Virus „Hundesport“ beginnen. Zunächst im ADRK, seit dem 01.01.1996 auch im SV. Quando war ein guter Kerl, jedoch nicht so das Ideale für einen Anfänger mit beschränkten Kräften. Seiner Dominanz und Härte war ich manches Mal unterlegen. Dennoch- er war mein Lehrmeister, ich durfte unglaublich viel von Ihm lernen. Nachdem die SchH 2 mit Ach und Krach bestanden war, entschieden wir, Ihn in Rente zu schicken, weil er im Schutzdienst für mich einfach nicht händelbar war, und auch ansonsten dazu neigte, mich in den beiden übrigen Sparten vom Feinsten vorzuführen. So bekam ich 1996 meine erste Hündin- „Tara vom Bakkes“. Sie war ein Rottweiler, wie ich ihn weder vorher, noch nach ihr niemals wieder gesehen hatte. In der Grundschnelligkeit seinerzeit mit jedem Schäferhund unserer OG vergleichbar, mit unendlich viel Trieb ausgestattet, immer vollen und festen Griffen. Eben all das, was wir uns auch heute noch von unseren Hunden wünschen. An meinen ersten Deutschen Schäferhund, die lackschwarze „Eike von Granit Rose“ bin ich 1999 quasi durch Zufall gekommen. Auch wenn Sie trieblich und nervlich nicht meinen Vorstellungen entsprach, begann mit Ihr meine Leidenschaft zum Deutschen Schäferhund. Seither zog ich einige Welpen aus unterschiedlichen Linien auf und bildete diese von Grund auf aus. Mein Zwinger „von Löwenguth“ ist seit dem 01.01.2002 im Zuchtbuch des SV eingetragen. Aufgrund meiner beruflichen Entwicklung war Hundesport in den vergangenen Jahren mal mehr, mal weniger stark priorisiert. Aufgrund des Erwerbs unseres Hauses im Sommer 2010, sowie damit einhergehender An- und Umbaumaßnahmen, legte ich eine schöpferische und hundesportliche Pause von über einem Jahr mit lediglich sporadischen Trainingsfrequenzen seit Sommer 2011 ein. Erst im Spätsommer 2011 nahm ich den Faden mit Sempra wieder auf und legte recht zügig SchH 1 und Körung ab. Nach Ihrem ersten Wurf wird Sempra weiter im Sport geführt. Denn nun ist die entsprechende Infrastruktur geschaffen, um in eine neue, hundesportliche Zukunft zu starten.